Die Akupunktur ist ein kleiner Teilbezirk der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sie macht von allen Therapieverfahren der TCM nur etwa 15 % aus.

Die TCM hat nichts mit Mystik zu tun, sondern stellt eine Erfahrungs- und Beobachtungsheilkunde dar, welche auf Naturbeobachtung beruht und exakt erlernbaren Regeln erfolgt.

Ihre Basis ist ein solides Grundwissen der altchinesischen Begriffe von Gesundheit, Krankheit und Krankheitsentstehung.

Viele Studien beschäftigen sich mit der Frage nach dem Wirkmechanismus der Akupunktur.

Das System der Leitbahnen (Meridiane) ist ein Kanalsystem, das die Körperoberfläche mit den Organen verbindet. Die Akupunkturpunkte sind Öffnungen, die eine Verbindung von der Körperoberfläche zu diesem Kanalsystem herstellen.

Das durch Regulation wiederhergestellte Gleichgewicht im Körper ermöglicht, Krankheiten zu heilen und     funktionelle Störungen zu beseitigen. 

       

Die Akupunktur verwendet Metallnadeln an genau definierten Punkten. 

 

     

Anwendungsgebiete in der Schwangerschaft und im Wochenbett sind zum Beispiel neben der Behandlung von Karparltunnelsyndrom, Ischialgien, starke Übelkeit und Erbrechen, mangelnde  Milchbildung auch die geburtsvorbereitende Akupunktur und die geburtseinleitende Akupunktur bei Terminüberschreitung.